n8n vs Make vs Zapier: Unsere Einschätzung aus der Praxis

Wenn du dich mit Automatisierung beschäftigst, wirst du früher oder später vor der Frage stehen: Welches Tool? Zapier, Make (früher Integromat) oder n8n?

Ich hab alle drei ausgiebig genutzt. Für unsere eigenen Brands und für Flowhouse-Kunden. Hier ist mein Fazit, ohne Affiliate-Links, ohne Marketing-Sprech.

Die Kurzversion

Für die Ungeduldigen:

ToolAm besten fürNicht ideal für
ZapierEinfache Automations, AnfängerKomplexe Logik, Budget
MakeMittlere Komplexität, visuell DenkendeSehr komplexe Custom-Logik
n8nKomplexe Workflows, volle KontrolleReine No-Coder

Aber die Realität ist komplexer. Lass mich erklären.

Zapier

Was es gut macht

Was nicht so gut ist

Wann wir es nutzen

Für Kunden, die SELBST kleine Automations pflegen wollen. Simpel und schnell ist manchmal wichtiger als optimal.

Make (ex Integromat)

Was es gut macht

Was nicht so gut ist

Wann wir es nutzen

Für mittelkomplexe Automations, die der Kunde selbst verstehen soll. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

n8n

Was es gut macht

Was nicht so gut ist

Wann wir es nutzen

Für alles, was ernst ist. Unsere eigenen Brands laufen auf n8n. Komplexe Kunden-Setups auch.

Unsere tatsächliche Nutzung

Ich zeig dir mal, wie das bei uns aussieht:

nano./mate/MUSTAX (unsere Brands):

Mit genau diesem Setup managen wir 3 Brands mit 2 Leuten.

Flowhouse-Kunden:

Die Kosten im Vergleich

Reales Beispiel: zehn Workflows, jeweils rund 1.000 Executions im Monat.

ToolKosten/Monat
Zapier~200-350€
Make~50-80€
n8n (Cloud)~20-50€
n8n (Self-Hosted)~10€ (Server)

Der Unterschied summiert sich. Bei uns wären das 2.000€+/Jahr Ersparnis durch n8n. Was neben den Tool-Kosten sonst noch anfällt, steht in Was Automatisierung wirklich kostet.

Was ich empfehle

Du bist Anfänger, willst schnell Ergebnisse:

→ Fang mit Zapier an. Lern die Basics. Migriere später wenn nötig.

Du hast Zeit zu lernen, achtest aufs Budget:

→ Make ist der Sweet Spot. Mächtig genug für die meisten Use Cases.

Du bist technisch affin oder hast einen Dev im Team:

→ n8n. Keine Frage. Die Kontrolle und Flexibilität sind unschlagbar. Für den Einstieg: Dein erster n8n-Workflow.

Du willst maximale Zuverlässigkeit für kritische Prozesse:

→ n8n (Self-Hosted) oder n8n Cloud mit Pro-Support.

Die Limitationen

Was alle drei NICHT können:

Automatisierung ersetzt keine gute Prozessarchitektur. Sie verstärkt nur, was schon da ist.

Fazit

Es gibt kein "bestes" Tool. Es gibt das richtige Tool für DEINE Situation.

Wir nutzen alle drei, je nach Kontext. Das empfehle ich auch dir: Probier sie aus (alle haben kostenlose Tiers), und entscheide basierend auf deinem Use Case.

Falls du unsicher bist, was für dein Setup Sinn macht: schreib mir auf LinkedIn, an hello@flowhouse.ai oder über das Kontaktformular. Kein Sales-Pitch, nur eine Einschätzung.